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Kirchliche Arbeitgeber müssen unter bestimmten Umständen auch konfessionslose Arbeitnehmer einstellen.

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in einem aktuellen Grundsatzurteil entschieden, dass kirchliche Arbeitgeber nicht bei jeder Stelle von Bewerbern eine Religionszugehörigkeit fordern können. Zur Bedingung darf die Zugehörigkeit zu einer Konfession nur gemacht werden, wenn dies für die Tätigkeit „objektiv geboten“ ist. Außerdem muss der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben.

Quelle: Pressemitteilung des EuGH Nr. 46/2018 v. 17.04.2018

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